Môrre

Môrre heißt eigentlich Moritz, ist 24 Jahre alt und studiert Mathematik und Philosophie in Berlin. Seine Musik ist irgendetwas zwischen Chanson und Pop – zwischen romantischer Poesie und Kinderliedern. Môrre kann gut Klavier spielen und schreibt jedes seiner Lieder selbst. So viel zum Offensichtlichen.

Seiner Meinung nach, ist es ein Urtrieb in uns, verstanden werden zu wollen. In Gesprächen kann Môrre oft nicht sagen, was er wirklich sagen möchte. Denn es wird lieber über den Weg zur Arbeit als über tiefe Gefühle, Glück und Verletzungen gesprochen. Auf der Bühne hat er eine besondere Erfahrung gemacht: Hier darf er ungebremst in die Welt hinausrufen, was er fühlt. Er darf er selbst sein. Im Grunde ist das seine Motivation, Musik zu machen, denn er liebt es, ehrlich zu sein.

Die abstrakte Welt der Zahlen gibt ihm Sicherheit. Manchmal hat er sich in den großen Fragen des Lebens verloren und nicht mehr herausgefunden. Er hat dann stundenlang an die Wand geschaut und nach Antworten gesucht. In der Mathematik hat er einen Weg gefunden, um diesem Irrgarten zu entfliehen. Durch klare Logik hat er zwischen Religion und Philosophie vor allem eines gelernt: Der Sinn dieses Lebens ist glücklich zu sein. Ermögliche das jedem anderen und sei es auch selbst. Er möchte mit seiner Musik glücklich machen.

Zwischen der 8. und 10. Klasse hatte Môrre eine schwierige Zeit. Er ist umgezogen und hatte große Schwierigkeiten, neue Freund*innen zu finden. Sogar Mobbing war ein Thema. Zum Glück ist das aber nicht so geblieben. Als seine Mitschüler*innen begannen, ihn zu mögen, nannten sie ihn Môrre. Dieser Name bedeutet für ihn angenommen zu sein.

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Zeitfenster der Veranstaltung (1)

Samstag 12.09. Delphin
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Chanson, Pop